by

Shailen Nohrein©

Teil 2Teil 3 & 4Teil 5 & 6

Teil 1

Oh, ihr habt euch f√ľr eine sehr sch√∂ne Geschichte entschieden. Ich erz√§hle sie gerne und es weckt viele Erinnerungen an l√§ngst vergangene, so manches mal bessere Zeiten. Von einer Suche nach einem Einhorn, von Magie, Abenteuer und der Liebe. Wie ihr aus dem Titel entnehmen k√∂nnt handelt es sich um ein goldenes Einhorn, doch es ist nicht lebendig, es ist eine Statue. OK das Horn ist echt. Es geh√∂rte dem Urv√§ter der Einh√∂rner. Ihr fragt euch jetzt sicher wie diese Statue an das Horn gekommen ist und warum ich es mir nicht schon von Anfang an geholt habe. Das ist schnell erkl√§rt. Ich besuche diese Welt nur ab und zu mal, da mein Volk und ich auf einem Raumschiff, das ungef√§hr Hundertf√ľnfzigtausend mal so gro√ü wie die Erde ist, der Atarklasse angeh√∂rt und Shee Haen hei√üt, leben. Warum ich es nicht mit den Scannern vom Raumschiff gesucht habe? Ganz einfach, stellt euch mal vor ihr spielt im Internet ein Onlinespiel und euer Gegen√ľber benutzt einen Cheat. Das findet ihr bestimmt nicht gerade fair, oder? Und nebenbei geht der Spa√ü an der Sache verloren. So ist das auch bei einer Schatzsuche. Gut, zur√ľck zu dem Einhorn. Wie gesagt geh√∂rte das Horn dem Urvater und es wurde ihm mit Hilfe eines Fluches von der Stirn abgetrennt. Ein Zauberer lie√ü es in die Statue einfassen und den K√∂rper verstecken. Angeblich konnte man mit dem Horn diesen Urvater wieder erwecken. Der Zauberer w√§hnte sich in Sicherheit, doch es gab einen Verr√§ter in seinen Reihen, der das Einhorn wieder erwecken und somit das Unrecht wieder gut machen wollte. Wer dieser Verr√§ter war werdet ihr noch herausfinden m√ľssen, da sonst die Spannung weg w√§re. Bevor ich es noch vergesse, dieses Abenteuer spielte sich so ungef√§hr zum beginn der Ritterzeit ab. Erw√§hnen muss ich noch meine F√§higkeit mich zu verwandeln, dadurch kann ich mich √ľberall bewegen ohne Aufsehen zu erregen. Damals hatte ich die Gestalt eines Kriegers angenommen, da man in so einer Gestalt am wenigsten bel√§stigt wird. In dieser Gestalt sa√ü ich nun in einem Wirtshaus und war kr√§ftig am schlemmen. Ich sah von meinem Essen auf, als eine schmale blonde Frau und ein etwas kr√§ftigerer junger Mann mit braunen Haaren hinein kamen, die nicht zu diesen Menschen pa√üten, die das Wirtshaus besuchten. Besser gesagt sie fielen auf wie bunte Hunde. Was eigentlich nicht weiter schlimm war, doch damals kam jemand hinein den ich sehr gut kannte. Es war der verschlagene Tarnak, Anf√ľhrer von einer Horde Ritter. Was viele nicht wu√üten war, das diese Ritter auf rauben, pl√ľndern und morden spezialisiert waren und jeder der dies erfahren hatte geh√∂rt nun zu ihnen, oder ist tot. OK, nicht jeder, da ich ja noch lebe und nicht zu seinen Leuten geh√∂re. Ich dachte mir das es vielleicht besser w√§re, diese zwei bunten Hunde vor Tarnak zu besch√ľtzen. Also verlagerte ich mein Privatgelage in ihre N√§he, zuerst dachte dieser bl√∂de Wirt ich wolle die Zeche prellen, aber als ich ihm einen Sack Gold gab, war Ruhe und ich konnte mich auf Tarnak und die bunten Hunde konzentrieren. >> Also ihr braucht eine schlagkr√§ftige Truppe, um einen Schatz zur√ľck zu holen, der euch geh√∂rt? << Tarnak hatte mal wieder seine schleimende Stimme ausgepackt, bei der ich ihm am liebsten den Dolch an die Kehle dr√ľcken und eine kleine aber schnelle Bewegung zur Seite machen w√ľrde, da sie nie etwas gutes bedeutete. >> Ja, man hat ihn uns vor einiger Zeit gestohlen und wir w√ľrden ihn gerne wieder haben. << Die Frau hatte eine Stimme die einem Engel glich, aber da war etwas in der Stimme das ich nicht so recht deuten konnte. Doch etwas war noch verr√ľckter, ich sp√ľrte Magie. >> Nun gut, bevor ich einwillige, m√∂chte ich wissen um was es sich handelt, von wem es gestohlen wurde und wie viel sie bieten k√∂nnen. << >> Es ist eine Statue, genauer gesagt eine Statue von einem Einhorn. << Einhorn? Sagte dieser Typ in meiner N√§he Einhorn, bei diesem Namen werde ich immer schnell hellh√∂rig. >> Es wurde uns von einem Zauberer gestohlen und wir bieten ein drittel von unserem Land. << Oha, wenn Land im Spiel war, konnte es nur eine sehr wertvolle Statue sein. >> Ein drittel von ihrem Land? << >> Ja. Wir legen auch zwei Truhen voll Gold dazu. << Das war ein Fehler von der Frau Gold zu erw√§hnen. >> Na gut, wir machen es, aber das Gold gibt es im Voraus. << Ich hoffte das sie darauf nicht eingehen w√ľrden, da dies der Anfang f√ľr eine Falle war. >> Gut, wann und wo. << Ich hielt mir die H√§nde vors Gesicht und sch√ľttelte nur den Kopf, bei so viel Dummheit. Sie hatten Gl√ľck das ich in dem Wirtshaus war und Tarnak hatte auch sehr viel Gl√ľck. Denn w√§ren nicht noch andere G√§ste in dem Wirtshaus gewesen, h√§tte ich ihn herausgefordert und das w√§re schlecht f√ľr ihn ausgegangen. >> Morgen Mittag beim Druidenfelsen. Mit den Truhen. << >> Gut, bis Morgen. << Tarnak stand auf und ich auch, aber torkelnd. Denn ich hatte einen Entschlu√ü gefa√üt und spielte einen Betrunkenen. >> Noch ein Bier. Aber schnell. << Lallte ich vor mich hin und lie√ü mich gegen Tarnak fallen. >> Oh, pardon. War keine Absicht. << >> Setz dich wieder hin und schlaf deinen Rausch aus. << Tarnak schupste mich wieder auf die Bank, wobei er sehr viel Kraft einsetzen mu√üte, da ich nicht gerade klein war und ging aus dem Wirtshaus. Ich lachte innerlich, denn so einf√§ltig wie er war, hatte er nicht bemerkt das ich ihm einen Jassackboten untergejubelt hatte. Wahrscheinlich fragt ihr euch was ein Jassackbote ist, er sieht aus wie eine Fliege oder ein K√§fer, aber ist in Wirklichkeit eine Art Wanze und Peilsender in einem. OK, ich hatte am Anfang erw√§hnt das ich ungern Technologie bei einer Schatzsuche einsetze, aber ich wollte die beiden besch√ľtzen, da irgend etwas an ihnen war das mir sagte, bleibe bei ihnen und helfe bei allem was sie tun. >> Hier ist ihr Bier, aber sie sollten wohl besser ihren Rausch ausschlafen. << Der Wirt hatte mir mein Theaterspiel auch abgenommen. Aber das war egal, denn bei den bunten Hunden tat sich etwas. >> Was meinst du, ob er uns helfen kann? << >> Das kann ich dir nicht sagen Milrah. << Aha, die Frau hie√ü also Milrah, blieben nur noch zwei Fragen, wie hie√ü der Mann und was war an dieser Statue so wichtig. >> Barroc, warum m√ľssen wir diesen Mann und seine Leute anwerben, ich traue ihnen nicht. << Gut, eine Frage w√§re beantwortet und Milrah hatte recht, was Tarnak anging. >> Wir brauchen sie, ich w√ľ√üte nicht wie wir allein an den Wachen vorbei kommen sollten. << >> Na gut, ich verlasse mich auf dich. << Oha, das h√∂rt sich sehr nach einer Romanze an. Es war besser sie in diesem Moment allein zu lassen, doch morgen w√§re ich wieder da.‚Äú

Teil 2

‚ÄěOK, wo waren wir stehen geblieben. Ach ja, bei dem Wirtshaus. Also ich mietete eines der Zimmer und ging hoch um zu schlafen. Doch bevor ich einschlafen konnte, h√∂rte ich aus dem Nebenzimmer Stimmen die mir sehr bekannt vorkamen. Es waren Milrah und Barroc, die sich unterhielten, leider etwas zu laut f√ľr meinen Geschmack. >> Warum hast du auch diesem Mann zwei Truhen Gold angeboten? << >> Du wei√üt wie wichtig dieses Horn f√ľr mich ist. Es darf nichts schief gehen. Also st√∂re mich nicht wenn ich meine Kr√§fte gebrauche. << Was f√ľr Kr√§fte? Dachte ich mir nur. Ich wollte es jetzt genau wissen und ging zum Fenster, √∂ffnete es und stieg hinaus. Zum Gl√ľck war es windstill und keiner war unten zu sehen. Also kletterte ich zum Nachbarfenster und lugte hindurch. Milrah stand mit geschlossen Augen und ausgestreckten Armen in der Mitte des Raumes. Sie war in Trance. Barroc stand  neben dem Fenster, doch er hatte mir den R√ľcken zugedreht. Dann geschah es, Milrah¬īs Stirn fing an zu leuchten und ihr K√∂rper verschwamm. Magie, so kraftvoll wie ich sie noch nie in meinem Leben bei einem Menschen erlebt hatte. Ich kenne und beherrsche die Magie schon sehr lange, doch es gibt immer etwas neues zu entdecken. Etwas an dieser Magie kam mir sehr bekannt vor, aber mir fiel nicht ein woher. Ich beobachtete weiter dieses Schauspiel und erkannte das sie etwas erschuf. Es waren zwei Truhen. Die Bezahlung f√ľr Tarnak und seine M√§nner, also war er nicht der Einzige der falsch spielte. Vor allem weil die Truhen nur Illusionen waren. >> He, was macht ihr dort an dem Fenster? << Ich zuckte zusammen und schaute mich um. Es war die Stadtwache, die mich entdeckt hatte. >> Ach, nichts besonderes. Nur einen kleinen Abendspaziergang. << >> Auf einem Sims? << >> Das ist so eine dumme Angewohnheit von mir, ich war fr√ľher n√§mlich Seilt√§nzer. << >> Und das soll ich euch glauben. << >> Wer sind sie? << Kam es aus dem Fenster vor mir. Ich schaute hin und blickte in die Augen von Milrah, neben ihr stand Barroc und hatte sein Schwert gezogen. >> Alarm, ein Dieb. << Rief die Stadtwache nun. >> Ein Freund. << Antwortete ich Milrah und pfiff. Kurze Zeit sp√§ter h√∂rte man aus dem Stall vom Wirtshaus Holz krachen und das Tor sprang mit einem weiteren krachen auf. Es war Kalif, mein Araber, auf den ich mich immer verlassen konnte. Ich lie√ü mich hinabfallen und trieb ihn an. Wir galoppierten so schnell wie er nur konnte aus der Stadt. Als wir weit genug weg waren und ich keine Verfolger sah, parierte ich Kalif durch, bis er stand und strich ihm √ľber seine Schulter. Kalif war ein besonderes Pferd, nicht nur wegen seiner Schnelligkeit und seiner Kraft, sondern auch wegen seinem Charakter und seiner Intelligenz. Wie gesagt war er ein Araber und schwarzwei√ü gescheckt, mit einer schwarzen Blesse auf der Stirn, die aussah wie ein Pfeil und das Haar von M√§hne und Schweif war so wei√ü wie frischer Schnee. Ich hatte ihn vor ungef√§hr zwei Jahrhunderten von einem Kalifen gekauft, aber aus einem traurigen Grund, den ich so manches Mal lieber vergessen m√∂chte. Oh, ihr fragt euch wahrscheinlich warum er noch lebt. Ihr m√ľ√üt wissen das mein Volk Technologisch sehr weit fortgeschritten ist und wir alle Krankheiten und auch den Tot besiegt haben. Au√üerdem ist er kein gew√∂hnlicher Araber, da auch Einhornblut in seinen Adern flie√üt. So, aber nun weiter. Ich lies Kalif laufen, der anfing zu grasen und auf alles in der Umgebung lauschte. Wenn jemand kommen w√ľrde, w√ľrde er mich wecken. Ich legte mich unter einem Baum nieder und erwachte erst wieder als die Sonne schon fast im Zenit stand. Nun hie√ü es sich zu beeilen. Ich rief Kalif und schob einen meiner √Ąrmel zur√ľck und aktivierte meinen Armreif. Diesen Armreif, oder besser diese Armreifen, besitzt jedes Wesen in meinem Land. Auch die Haustiere, doch bei ihnen sind es meistens vier statt nur zwei Armreifen. Sie sind sehr wichtig, da sie als Ausweis, Kreditkarte, Schl√ľssel, Lebens√ľberwachung und als vieles andere noch dienen, ohne sie k√∂nnte man sich nicht auf einem der Schiffe oder meiner Heimat frei bewegen. Jedes Wesen was bei uns Geboren wird oder einwandert, bekommt sie. Dadurch das sie sich mit dem Gehirn verbinden, brauchen wir keine Tastaturen, Bildschirme oder Hologramme. Jedes Bild von ihnen wird direkt ins Bewu√ütsein projiziert. Auch Kalif besitz sie. Also, ich konzentrierte mich und dann erschien der Sattel auf seinem R√ľcken und die Trense auf seinem Kopf. Nicht das jemand denkt sie w√§ren gebeamt, repliziert oder gar als Hologramm auf ihm projiziert worden. Nein, diese Technik ist weit √ľberholt, wir ver√§ndern die Atome, oder besser die Quantronteilchen. Aber ich denke ich bleibe jetzt besser bei dem Abenteuer. Ich schwang mich auf den Sattel und ritt der Peilung vom Jassack nach zum Druidenfelsen. Doch als ich dort ankam erlebte ich eine √úberraschung. Barroc hielt zwei bewu√ütlose M√§nner in den H√§nden und Milrah schlug gerade mit einem Stock auf Tarnak ein. Ich war froh das sie nicht den Jassackboten getroffen hatte und fast h√§tte ich angefangen zu lachen, doch ich bemerkte das sich zwei andere M√§nner auf Barroc und ein weiterer auf Milrah zu bewegten. Tarnak war nicht dumm, das wu√üte ich, mich h√§tte es nicht gewundert wenn da noch mehr gewesen w√§ren. Barroc und Milrah hatten die M√§nner noch nicht bemerkt, also mu√üte ich handeln. Doch ich durfte nicht meine wahre St√§rke zeigen. Ich zog meinen Dolch der Sekunden sp√§ter ein Schwert war. Es ist ein besonderes Schwert. Sein Griff besteht aus zwei gewunden Schlangen und die Klinge ist mit Zacken best√ľckt. Griff und Klinge sind zusammen Einszwanzig lang und √ľber das gesamte Schwert sind Symbole und Zeichen verteilt. Also ich zog mein Schwert und griff an. Zuerst war der Mann bei Milrah dran, er lag nach zwei Hieben bewu√ütlos im Gras. Er hatte Gl√ľck das ich ihn nicht ins Jenseits bef√∂rdert, oder einer von Kalif¬īs Hufen nicht getroffen hatte. Danach waren die zwei anderen dran. Barroc und Milrah trauten ihren Augen nicht, als sie sahen mit welcher Geschwindigkeit Kalif und ich k√§mpften. F√ľr Tarnak war dies der richtige Zeitpunkt zu fliehen, doch er hatte nicht gemerkt das seine beiden Leute besiegt und mein Schwert zugeflogen kam. Es traf sein Kettenhemd und lie√ü ihn gegen einen Baum krachen, an dem er nun feststeckte. Barroc lie√ü die beiden M√§nner fallen und kam mir mit seinem Schwert, als ich abgestiegen war drohend entgegen. >> Du bist der, der uns letzte Nacht am Fenster beobachtet hat. << Er hielt mir das Schwert an die Kehle was bei mir √§u√üerst gef√§hrlich war. >> Ja, das war ich. Aber zu deiner eigenen Sicherheit w√ľrde ich an deiner Stelle das Schwert woanders hinhalten. << >> Warum sollte ich dies tun. Ich wei√ü ja nicht ob du Freund oder Feind bist. << >> Tja, selbst schuld. Ich hatte dich gewarnt. << Und ehe Barroc √ľberhaupt merkte was los war, hatte er sein Schwert an der Kehle. >> Wenn ich ein Feind w√§re, dann w√§rest du schon lange tot. << Ich gab ihm das Schwert zur√ľck und ging zu Tarnak. >> Warum hast du den zweien geholfen, mit deiner Kampfkraft und Intelligenz, w√§ren wir unschlagbar. << >> Tut mir leid, aber ich geh√∂re zu den Guten und selbst wenn, meinst du etwa ernsthaft das ich Hilfe gebrauchen k√∂nnte. << Ich zog ein Seil hervor und fesselte Tarnak, nahm wieder mein Schwert und sah ihm in die Augen. >> Ich hoffe du hast nicht danach gegriffen. << >> Nein, das habe ich nicht. << >> Dein Gl√ľck, denn wenn doch, h√§ttest du den n√§chsten Tag nicht mehr erlebt. Da ich der einzige bin der dieses Schwert ber√ľhren darf, jeden anderen hat es bis jetzt get√∂tet. << Ich drehte mich um und glaubte ein d√©j√† vu zu haben. Wie am Abend zuvor sah ich in Milrah¬īs Augen und sah etwas vertrautes in ihnen. Doch ich wu√üte noch immer nicht was es war. >> Warum habt ihr uns geholfen? << Das war eine gute Frage von ihr. >> Es ist meine Aufgabe Leben zu retten, da ich ein Freik√§mpfer f√ľr das Gute bin. << >> Das erkl√§rt aber noch lange nicht was sie Gestern an unserem Fenster gemacht hatten. << Barroc hatte Recht, ich mu√üte mir eine Ausrede einfallen lassen. >> Ich hatte Gestern Ger√§usche aus ihrem Zimmer geh√∂rt und wollte nach dem rechten sehen. << >> Weshalb haben sie dann nicht einfach an unsere T√ľr geklopft? << >> Als K√§mpfer m√ľ√ütet ihr eigentlich wissen, das in einer gef√§hrlichen Situation der √úberraschungsmoment z√§hlt. << Barroc wollte sich nicht so einfach geschlagen geben, doch Milrah lenkte zum Gl√ľck ein. >> La√ü uns dankbar sein das er uns geholfen hat. Ich hei√üe Milrah und das ist Barroc. << Gut, ihr Vertrauen hatte ich, fehlte nur noch die L√∂sung zu dem Geheimnis um die Statue. >> Ich bin Drokar und wie ich schon erw√§hnte ein Freikrieger. << >> Soweit ich wei√ü, sind Freikrieger k√§ufliche S√∂ldner. << Barroc war noch immer nicht zufrieden. >> Nicht da wo ich herkomme, dort ist ein Freikrieger ein K√§mpfer f√ľr das Gute und es ist eine Ehre an seiner Seite zu k√§mpfen. Vor allem weil man an seiner Seite l√§nger √ľberlebt als bei jemand anderem. Und au√üerdem geh√∂re ich zu einem Freikriegerclan der einen Schwur abgelegt hatte, f√ľr eine gute Sache zu k√§mpfen und wenn n√∂tig auch zu sterben, was bei mir wahrscheinlich nicht so schnell geschehen wird. << >> Was habt ihr Gestern an dem Fenster alles gesehen? << >> Magie. << >> Und ihr habt keine Angst vor mir. << >> Warum? Auch wenn ich aussehe wie ein Krieger, hei√üt das noch lange nicht, das ich nicht auch die Magie beherrsche. Nehmt mein Schwert und ihr werdet es sehen. Keine Angst, das was ich Tarnak gesagt habe ist zwar wahr, aber es ist etwas anderes wenn ich es erlaube. << Milrah nahm mein Schwert und im selben Augenblick zuckte sie zusammen. >> Ihr habt gesagt das Schwert w√ľrde ihr nichts tun. << >> Es tut ihr auch nichts. << Sie gab es mir zur√ľck und schaute mich erstaunt an. >> Es lebt und es singt. << >> Ja, das tut es. Das was es singt ist tief aus der Seele desjenigen der es ber√ľhrt. Ich habe es eigenh√§ndig erschaffen. << Ich lie√ü das Schwert zum Dolch werden und steckte es hinter meinen R√ľcken. >> Also seid ihr nicht nur Krieger, sondern auch Magier. Vielleicht kann er uns helfen. << Endlich hatte ich etwas Vertrauen von Barroc bekommen. >> Das ist eine guter Vorschlag. K√∂nnt ihr uns helfen, wir zahlen auch jeden Preis. << >> Ich habe eure Belohnung gesehen. << Sah zu dem Wagen, machte eine Handbewegung und der Wagen mit dem Gold verschwand. Barroc sah mich ungl√§ubig an und in Milrah¬īs Augen war die Erkenntnis das sie einen starken Verb√ľndeten gefunden hatten. >> Doch ich bin nicht auf Gold aus. Mir reicht eine Geschichte mehr und die Gewi√üheit, das ich etwas Gutes getan habe. Meine Hilfe habt ihr, doch vorher m√∂chte ich wissen worum es geht, aber bitte nicht nur das was ihr Gestern Tarnak erz√§hlt habt. << Nun war bei beiden Fr√∂hlichkeit aber auch Erstauntheit auf ihren Gesichtern zu entdecken. >> Ich war der Betrunkene vom Wirtshaus der Tarnak angerempelt hat. << >> Ihr habt uns belauscht? << Oha, das k√∂nnte das Vertrauen wieder zerst√∂ren. >> Ja, das habe ich, aber nur weil ich Tarnak kenne und ich wu√üte das er nichts gutes im Schilde f√ľhrte. << Ich drehte mich um und hielt Tarnak meine Hand auf seine Stirn. Seine Lider fingen an zu flattern und er fiel in Trance. >> Was tut ihr da? << So langsam nervte Barroc mich. >> Ich l√∂sche seine Erinnerungen an uns, was ich auch bei den anderen machen werde, so kann ich verhindern das er uns verfolgt. << Es war nicht schwer die Erinnerungen bei ihnen zu l√∂schen, da Tarnak und seine M√§nner einen sehr niedrigen IQ hatten. >> So, das war der Letzte. Ich w√ľrde sagen das wir uns jetzt einen anderen Ort suchen wo wir alles besprechen k√∂nnen. << Ich pfiff und sofort kam Kalif angaloppiert, worauf ich aufstieg. Milrah ging zu ihm hin und streichelte seinen Kopf. >> Ich habe noch nie so ein Pferd gesehen, von welcher Rasse stammt er ab? << >> Kalif ist ein Araber, diese Rasse gibt es derzeit nur in Arabien. Araber sind eine besondere Rasse, keine andere Rasse vereint so vollendet Feuer, Sanftmut, H√§rte, Anh√§nglichkeit und Leistungsbereitschaft. Nicht umsonst gibt es in dem Land aus dem sie kommen eine Legende die besagt: Allah nahm eine Handvoll S√ľdwind und schuf daraus das Pferd. << Es war etwas merkw√ľrdiges dabei wie Milrah ihn streichelte, eine Z√§rtlichkeit, die als ob sie von einem anderen Pferd k√§mm. >> Wo sind eure Pferde? << >> Wir haben keine. << Nun erstaunte Barroc mich sehr und das ist nicht gerade leicht. >> Warum habt ihr keine Pferde? Ohne ein Pferd ist man in so einer Welt verloren. << >> Weil ich es nicht m√∂chte, wir haben diese Wesen regelrecht versklavt und eures ist bestimmt genauso, vielleicht nicht von euch aber, von jemandem anderen versklavt worden. << Wenn Milrah w√ľ√üte, wer wirklich vor ihr steht, w√ľrde sie nicht so mit mir reden. Denn jedes Wesen kann in meinem Land aus freien st√ľcken w√§hlen, ob es in der Natur oder bei einer Familie leben will. Ich h√§tte mich am liebsten zur√ľck verwandelt, aber dann w√§re sie wahrscheinlich in Ohnmacht gefallen. Doch vielleicht h√§tte Kalif ihr zeigen sollen was er wirklich war, dann h√§tte sie verstanden warum er mit mir durch die Welt zog. >> Gut, wenn ihr meint das Kalif versklavt worden ist, werde ich das √§ndern. << Ich stieg ab, √∂ffnete den Gurt vom Sattel und nahm ihn ab. Nun nahm ich Kalif die Trense vom Kopf und gab ihm einen Klaps auf den Hintern. Er galoppierte in den Wald und war weg. >> Das h√§ttet ihr nicht tun m√ľssen. Er war doch euer Weggef√§hrte. << >> Ihr meintet das er von jemandem versklavt worden w√§re, also habe ich dieses Unrecht wieder gut gemacht. Barroc in welche Richtung? << Trotz seiner Erstauntheit zeigte er Richtung S√ľden. Ich nahm Sattel und Trense auf die Schulter und ging. Doch Milrah und Barroc standen immer noch am selben Fleck. >> Was ist, worauf wartet ihr, das die Dummk√∂pfe wieder wach werden? << Rief ich. Endlich kamen die zwei hinterher und ich ging, trotz des schweren Gep√§cks, im z√ľgigen Tempo weiter.‚Äú

Teil 3 & 4Teil 5 & 6

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